Geschichte von dem Musical "F@lco".....

Eine packende Auseinandersetzung mit dem facettenreichen Leben und der faszinierenden Musik des legendären Popstars!
Digitale 3D-Daten aus Falcos Nachlass bilden die Grundlage für Paulus Mankers Cyberwelt, in der F@lco wiederaufersteht.
Falcos langjähriger Bandleader Thomas Rabitsch garantiert die authentische Umsetzung von Falcos Welterfolgen.
Mit allen großen Falco-Hits, von DER KOMMISSAR bis JEANNY, von AMADEUS bis OUT OF THE DARK.

Ein Popidol im Ringen mit sich selbst! Hans Hölzl muss sterben, damit F@lco überleben kann!

Die Show

Die Show findet in der Arena des Ronacher statt. Um die Atmosphäre eines Rockkonzertes zu schaffen, wird die Bühne durch einen ovalen Steg ausgeweitet, der in der Form des Internet @ in den Zuschauerraum hineingebaut ist, in dem das Publikum in zwei Gruppen aufgeteilt wird.
Das Publikum hat die Wahl zwischen einem "aktiven" (billigeren) Ticket im Parkett, im Zentrum des Geschehens rund um den Catwalk und einem "passiven" Ticket in den Logen und am Balkon, von wo aus der Betrachter die Show aus "sicherer Entfernung" geniessen kann. Im Parkett wird sich der "aktive" Zuschauer während der Show frei bewegen können, er wird tanzen, seinen Standort (und damit seine Perspektive) verändern und beweglich sein können wie in einem Rockkonzert. Unter den Stegen sind darüberhinaus Bars vorgesehen, an denen der Zuschauer während der Show konsumieren kann.
Aber auch den passiven Zuschauern in den Logen steht diese Freiheit offen, ihnen wird sogar die Möglichkeit eines "karibischen" Menüs angeboten.
Durch diese Konstruktion werden wir ein neues, junges Publikum mit Vorteilen des Theaters vertraut machen können und ihre Bedürfnisse mit denen des gewohnten Theatergehers verbinden, also Konventionelles mit Neuem verbinden.
Der Kampf eines Mannes gegen seinen Golem Hans Hölzel, ein Kind der 70er Jahre, schuf eine Bühnenfigur die er "Falco" nannte. Diese Figur, verkörpert von Hans, wurde als Popstar so berühmt, daß er sich vollkommen in den Vordergrund drängte und Hans zu einem Schattenwesen degradierte.
Aber im Wechsel der Zeiten und der Trends verlor Falco, der ein geniales Produkt der Popszene der 80er Jahre war, den Kontakt zum neuen Zeitgeist der 90er. Falco wurde dadurch zu einem unüberwindlichen Hindernis für Hans, der nach einer neuen Identität suchte. Einer von beiden musste sterben, damit der andere überleben konnte. 
Aber Falco, der zum Lebensinhalt von Hans geworden ist, schlägt zurück und denkt nicht daran, zu sterben. Daher wird Hans Hölzel, beherrscht und unterdrückt von Falco, seinem Golem, den er selbst geschaffen hatte, versuchen, Falco zu zerstören und zu vernichten, um seine Freiheit als schöpferische Persönlichkeit wiederzugewinnen. Dies kann er nur in der Öffentlichkeit, auf der Bühne, in einer Life Show tun. Denn nur dort existiert Falco, die Personifikation von Hans.
Die technischen Mittel der neuen Medien wie Licht- oder Lasershow, Projektoren und Screens aus den verschiedensten Materialien wie Nebel, Wasser oder Gaze, die normalerweise die Shows nur als Effekte unterstützen, werden dabei zum dramaturgischen Partner, ja sogar zum Antagonisten. Der lebendige Protagonist Hans trifft auf einen scheinbaren, also virtuellen Gegenspieler. Darauf beruht der grundsätzliche Konflikt der Geschichte, den Kampf eines Mannes gegen sein Selbst, das als ein Hauptsymptom der heutigen Zeit betrachtet werden kann. 
Diese Geschichte variiert das alte Thema vom Golem, der gegen seinen Schöpfer aufbegehrt. Durch diesen dramatischen Konflikt werden aber auch die entscheidenen Momente aus Hans Hölzels Bühnenleben und die Wendepunkte seiner Karriere, wie auch die seiner Biografie erzählt werden. Der Kampf zwischen Hans und Falco beschreibt vor allem aber auch das grundsätzliche Ringen zwischen einem Menschen und einer Kunstfigur, zwischen einem Künstler und seiner Schöpfung, dies ist das Hauptmotiv unserer Cybershow."

 

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