Geschichte von dem Musical "Phantom der Oper".....

Die Tragik einer sehnsuchtsvollen Liebe

Das Geheimnis des Labyrinths
Wer hat seine Hand im Spiel, als der schwere Kronleuchter direkt vor Christines Füßen auf den Bühnenboden stürzt? Und wie ist es möglich, daß der Operntenor Piang unbemerkt während der Vorstellung ermordet wird? Das Phantom der Oper, das in dem verwirrenden Labyrinth von Räumen, Gängen und Winkeln der Pariser Oper haust. Sein Reich sind die vergessenen Katakomben - sieben Geschosse unterhalb der Bühne.

Was sich hinter der Maske verbirgt
Lange war man überzeugt, daß das Phantom tot sei - bis zu dem Tag, an dem es sich in das Ballettmädchen Christine verliebt. In dem Mann mit der Maske glaubt Christine ihren "Engel der Muse" zu erkennen, der sie begleitet und durch dessen Hilfe sie zum gefeierten Star wird. Erst als sie ihrem "Engel" in den Katakomben gegenübersteht und die Maske fällt, erkennt sie: Es ist das Phantom der Oper - grausam gezeichnet durch sein entstelltes Gesicht. Das Phantom entläßt Christine aus seiner unterirdischen Welt - nicht aber, ohne einen Tribut zu verlangen.

Gefangen im Netz der Leidenschaft
Christine soll nur ihm gehören, das fordert das Phantom. Christines Herz hat jedoch bereits ein anderer erobert - Raoul, der Vicomte de Chagny. Die unerfüllte Liebe treibt das Phantom zu verzweifelten Taten. Wann und wo es auftaucht, kann niemand vorhersagen. Mal mischt es sich in der Verkleidung des "Roten Todes" unter die Gäste des Maskenballs, mal schlüpft es bei einer Opernaufführung in ein Theaterkostüm, um Christine auf der Bühne unerkannt nah zu sein. Die Bedrohung durch das Phantom wächst - selbst vor Mord schreckt das Phantom nicht mehr zurück.

Eine Entscheidung auf Leben und Tod
Raoul und die Direktoren beschließen, das Phantom endgültig auszulöschen. Alles läuft nach Plan - doch nach wessen Plan? Hilflos muß Raoul mitansehen, wie Christine vom Phantom erneut entführt wird. Und in den Katakomben stellt das Phantom Christine vor die Wahl: Entweder sie bleibt für immer bei ihm - oder aber Raoul wird sterben ..

Im geheimnisvollen Labyrinth der Gefühle

Eine außergewöhnliche Kulisse für eine einzigartige Liebesromanze
Drehen wir die Zeit zurück - in das Jahr 1881. Die Pariser Oper ist nicht nur berühmt für ihre prunkvollen Inszenierungen, sondern auch für die Schönheit der Ballettmädchen. Abends füllen sich die Logen mit elegant gekleideten Damen und aristokratischen Herren in Frack und Zylinder. Aber nachts, wenn die Gasbeleuchtung erloschen ist, bewegt sich niemand mehr durch das weitläufige Labyrinth von Räumen und Gängen - oder doch?

Zwischen Traum und Wirklichkeit
Eine Liebesgeschichte, wie die zwischen dem Ballettmädchen Christine und dem Vicomte Raoul hat es sicher gegeben. Ob das Phantom wirklich nur ein Mythos ist - wer weiß? Die Katakomben und der unterirdische See existieren jedenfalls auch heute noch.
Entscheiden Sie selbst, was wahr ist und was zur Illusion gehört. Kommen Sie mit in eine Welt der Gefühle, der Geheimnisse und der Musik.

Eine geheimnisvolle Liebesgeschichte begeistert die Welt!

Was macht den unglaublichen Zauber aus, mit dem DAS PHANTOM DER OPER die Besucher von der ersten Minute an gefangenhält? Sind es die traumhaften Melodien von Andrew Lloyd Webber - wie beispielsweise die ergreifende Arie "Musik der Nacht"? Ist es die romantisch-spannende Geschichte einer unerfüllten Liebe, die der Schriftsteller Gaston Leroux 1911 schuf und die bis heute zu den geheimnisvollsten Romanzen der Literatur gehört? Oder sind es die aufwendigen Bühnenbilder, die farbenprächtigen Kostüme und die spektakulären Effekte, die dem Zuschauer immer wieder den Atem stocken lassen?

Für Opern-Freunde und Musical-Liebhaber
DAS PHANTOM DER OPER - das Meisterwerk Andrew Lloyd Webbers - bietet in vielerlei Hinsicht Außergewöhnliches. Zu den Besonderheiten gehört, daß die Darsteller nicht nur über umfassende Musical-Erfahrungen verfügen, sondern auch über eine hervorragende Gesangsausbildung im klassischen Fach. Denn mit DAS PHANTOM DER OPER gelang es Andrew Lloyd Webber erstmals, Elemente des Musicals mit Elementen der Oper zu verbinden.

DAS PHANTOM DER OPER bricht alle Rekorde
Das "Beste Musical", die "Beste Regie", das "Beste Licht-Design", das "Beste Bühnenbild", die "Besten Kostüme" ... - Insgesamt wurde DAS PHANTOM DER OPER mit sieben "Tony Awards" ausgezeichnet. Dieser Rekord wird nur noch von den Zuschauerzahlen übertroffen - seit der deutschsprachigen Premiere 1990 haben über 5,5 Millionen Besucher DAS PHANTOM DER OPER im Theater NEUE FLORA Hamburg erlebt.

Die Entstehungsgeschichte: Vom Antiquariat auf die großen Musical-Bühnen dieser Welt

Die Geburt des Phantoms
1911. Gaston Leroux, französischer Schriftsteller und Journalist, veröffentlicht seinen Roman "Das Phantom der Oper".

Ein Antiquariatsbesuch mit Folgen
1984. Andrew Lloyd Webber entdeckt den Originalroman in einem Antiquariat. Er ruft den Produzenten Cameron Mackintosh an, und beide sind sich einig: "Das Phantom der Oper" als literarische Vorlage für ein Musical - das wäre nicht nur eine gute Idee, das wäre genial.

DAS PHANTOM DER OPER gibt erste Töne von sich
Juli 1985. Der erste Akt des Musicals wird einem geladenen Publikum präsentiert. Resonanz: rundum positiv.

Erste Beifallsstürme
9. Oktober 1986. DAS PHANTOM DER OPER erlebt seine Welturaufführung im "Her Majesty's Theatre" in London - die Premiere wird ein überwältigender Erfolg.

Von London zum Broadway
26. Januar 1988. Broadway-Premiere im "Majestic": New York ist begeistert.

DAS PHANTOM DER OPER mit Auszeichnung
1988. Für DAS PHANTOM DER OPER hagelt es Auszeichnungen - sieben "Tony Awards" für das "Beste Musical", die "Beste Regie", das "Beste Licht-Design", das "Beste Bühnenbild" und die "Besten Kostüme". Judy Kaye wird als "Beste Darstellerin" und Michael Crawford als "Bester Darsteller" ausgezeichnet.

DAS PHANTOM DER OPER erobert die Welt
Ab 1988. Alle großen Musical-Theater der Welt bemühen sich um die Aufführungsrechte. DAS PHANTOM DER OPER geht nach Wien, Los Angeles und Philadelphia. Nach Toronto, Melbourne und Tokio. Nach Stockholm und Hamburg.

DAS PHANTOM DER OPER - endlich auch in Deutschland
29. Juni 1990. Die deutschprachige Erstaufführung von DAS PHANTOM DER OPER hat im Theater NEUE FLORA Hamburg Premiere. Über 5,5 Millionen Besucher haben DAS PHANTOM DER OPER hier bis heute gesehen.

 

Andrew Lloyd Webber: Der Komponist

Seine Musical-Erfolge:
JOSEPH AND THE AMAZING TECHNICOLOR DREAMCOAT, "Jesus Christ Superstar", PHANTOM, STARLIGHT EXPRESS, DAS PHANTOM DER OPER, "Aspects of Love" und "Sunset Boulevard".

Seine Auszeichnungen:
6 "Tony Awards", 4 "Drama Desk Awards", 3 "Grammys", 5 "Laurence Olivier Awards" und der "Praemium Imperiale Award". Andrew Lloyd Webber ist außerdem der erste Komponist, der den "American Society of Composers, Authors and Publishers Tripple Play Award" erhielt.

Seine Musical-Produktionen:
Gemeinsam mit der Firmengruppe "The Really Useful Group" produziert Andrew Lloyd Webber nicht nur eigene Stücke, sondern auch Arbeiten anderer Komponisten. Andrew Lloyd Webber ist der erste Produzent, von dem gleichzeitig drei Musicals in New York und drei in London gespielt wurden. Diesen Rekord erzielte er in den Jahren 1982, 1988 und nochmals 1994.

Seine Ehrungen:
1988 erhielt Andrew Lloyd Webber die Mitgliedschaft des "Royal College of Music". 1992 wurde er für seine Verdienste um die Kunst zum Ritter geschlagen. 1995 wurde er in die "American Songwriters' Hall of Fame" aufgenommen. 1997 wurde er mit dem Titel "Lord" von der englischen Queen geehrt.

Charles Hart: Der Autor

Seine Arbeit als Texter und Autor von Fernsehserien:
Charles Hart erhielt 1986 den Auftrag, die Texte für DAS PHANTOM DER OPER zu schreiben. Im Anschluß daran verfaßte er die Liedtexte für das Andrew-Lloyd-Webber-Musical "Aspects of Love". Charles Hart ist in England außerdem ein bekannter Autor von Fernsehserien.

Seine Auszeichnungen:
Charles Hart war zweimal Preisträger des "Ivor Novello Award" und wurde ebenfalls zweimal für den "Tony Award" nominiert.

Richard Stilgoe - der Co-Autor

Seine Arbeit als Texter und Komponist:
Richard Stilgoe komponierte und textete bislang mehr als 100 Songs, die auf der ganzen Welt bekannt wurden. Die ersten Zeilen von PHANTOM stammen von Richard Stilgoe - ebenso der Text für STARLIGHT EXPRESS. Gemeinsam mit Charles Hart arbeitete er im Jahr 1986 am Musical DAS PHANTOM DER OPER.

Harold Prince: Der Regisseur

Seine Inszenierungen:
Über 50 Musicals, Schauspiele und Opern hat Harold Prince bislang an den großen Bühnen dieser Welt inszeniert und/oder produziert. Er arbeitet mit den bedeutendsten Künstlern unserer Zeit zusammen: Beispielsweis mit Placido Domingo, um nur einen Namen zu nennen. Seine Inszenierung des Musicals DAS PHANTOM DER OPER ist seit der Premiere in London u.a. am Broadway in New York, in Los Angeles, Philadelphia, Toronto, Melbourne, Tokio, Wien, Stockholm und Hamburg zu sehen.

Seine Ehrungen und Auszeichnungen:
Harold Prince ist Vorsitzender der "Performing Arts Library" in New York. Außerdem gehört er seit sechs Jahren dem "National Council for the Arts" an. Für seine Inszenierung des Musicals DAS PHANTOM DER OPER erhielt Harold Prince seinen 16. "Tony Award".

Cameron Mackintosh: Der Produzent

Seine Produktionen:
Cameron Mackintosh ist der erfolgreichste Musical-Produzent in der Geschichte des Theaters. Weltweit hat er bisher über 300 Produktionen auf die Bühne gebracht. Zu seinen gegenwärtigen Hits zählen: LES MISÉRABLES, PHANTOM, DAS PHANTOM DER OPER, MISS SAIGON, "Five Guys Named Moe" und "Oliver".

Die neueste Produktion von Cameron Mackintosh, "Martin Guerre", feierte im Sommer 1996 im Londoner "Prince Edward Theatre Premiere". Das neue Musical aus der Feder von Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil wurde nach knapp einem Jahr mit dem "Laurence Olivier Award" in der Kategorie "Bestes neues Musical" ausgezeichnet.

Ein großes Musical braucht ein großes Theater

Die NEUE FLORA in Hamburg
Der Neubau eines Theaters mit mehr als 1800 Sitzplätzen - das ist zumindest im europäischen Raum eine absolute Seltenheit. In Hamburg wurde in nur 20 Monaten ein solches Haus eigens für DAS PHANTOM DER OPER geschaffen. Die NEUE FLORA konnte im Mai 1990 mit der deutschsprachigen Premiere des Andrew-Lloyd-Webber-Musicals feierlich eröffnet werden.

... setzt Maßstäbe bei der Innenraumgestaltung und
Die beeindruckende Zahl der Sitzplätze war eine besondere Herausforderung für die Architekten. Denn die Zuschauer sollten von jedem Platz aus eine optimale Sicht und Akustik genießen können. Die Lösung war einfach: Die Sitzreihen steigen in der NEUEN FLORA wie bei einem Amphitheater stark an. Eine besondere Atmosphäre wurde durch den sachlich-modernen Zuschauerraum geschaffen, der sich mit der üppigen Bühnengestaltung kontrastreich verbindet.

... im architektonischen Erscheinungsbild.
Hamburger Backsteinarchitektur und klassische Moderne - mit der NEUEN FLORA wurde ein Gebäude geschaffen, das sich auf der einen Seite an der historischen Bebauung der Hansestadt orientiert und auf der anderen Seite eigene, unverwechselbare Akzente setzt. Das eindrucksvolle Flugdach mit der Phantommaske beispielsweise, das von der großen Eingangstreppe bis zum Foyer reicht, verläuft in direkter Linie bis zur Mitte der Bühne.

DAS PHANTOM DER OPER: Backstage

Bevor sich der Vorhang öffnet
In wenigen Minuten ist es soweit: Die Türen öffnen sich und DAS PHANTOM DER OPER empfängt die Besucher. Bereits seit den frühen Morgenstunden wird hinter den Kulissen gearbeitet. Rund 200 Mitarbeiter, die nicht im Rampenlicht stehen, sorgen für den reibungslosen Ablauf des Musicals. Hinzu kommen die 30 Musiker im Orchestergraben und das Ensemble mit 47 Darstellern, von denen pro Vorstellung 37 auf der Bühne stehen.

Teamwork hinter der Bühne
Hier haben Sie die Gelegenheit, einen Blick in das Reich der Dresser, des Stagemanagements, der Maskenabteilung, der Tontechnik und der Requisiteure zu werfen.

 

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Launer-Reisen
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